Bärlauch-Dip zu gebratenen Brezenknödeln

10Apr/17
Bärlauch-Dip Brezenknödel

Die Bärlauchzeit hat begonnen! Ich entschuldige mich hiermit schon mal bei meiner gesamten Umwelt – die nächste Zeit wird es um mich herum häufig Knoblauch-ähnlich riechen. Nur wenige Lebensmittel sind so saisonal wie Bärlauch, also gilt es die Zeitspanne, in der er verfügbar ist, ausführlich zu nutzen. Sie ist nämlich unverschämt kurz, am Wochenende habe ich beim Bärlauch sammeln schon wieder die ersten Blüten entdeckt, die das nahende Ende ankündigen. Also deckt euch ein, solange es noch geht! (Achtung: Bitte geht nur sammeln, wenn ihr genau wisst worauf ihr achten müsst. Ansonsten kauft lieber eine Portion.)

Was macht man nun mit Bärlauch? Alles außer ihn lange zu schmoren, denn dabei verliert er einiges an Aroma. Prädestiniert sind also Pesto und schnelle Nudelgerichte, aber auch über Salat, in Knödeln oder auf einem Flammkuchen macht er sich gut. Und natürlich in einem Dip oder Brotaufstrich, da kann man sich beliebig austoben.

In meinem Fall wanderte er in einen Dip und dazu kam, was eben gerade da war. Eine übrige Kartoffel, etwas Frischkäse und Joghurt, dazu ein wenig Zitronensaft für etwas mehr Säure und das war’s auch schon. Und weil es Sonntag war und alte Brezen vorhanden, gab es dazu Brezenknödelscheiben, die ich in ein wenig Butter knusprig gebraten habe. Dazu noch ein frischer Salat und ein eigentlich ganz simples, aber trotzdem unverschämt leckeres Gericht war fertig. Das wird sicher wiederholt!

Nebenbei, heute gab es schon wieder Bärlauch, im Kartoffelsalat. Und morgen wird es wieder welchen geben, als Pesto im Nudelsalat, und übermorgen vermutlich nochmal Pesto… Bärlauch <3

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Diesen Beitrag teilen via:

Hinterlasse einen Kommentar

Hinweis: Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.